Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Ersatzneubau an Ort und Stelle mit mehr Platz für Schiffe

Die neue Kleine Schleuse wird an gleicher Stelle und in ähnlichen Bauwerksabmessungen errichtet wie die bestehende. Nach derzeitiger Planung können zukünftig Schiffe bis maximal 155 Meter Länge, 21,5 Meter Breite und 8,5 Meter Tiefgang die neue Kleine Schleuse nutzen. Diese Verbesserungen werden durch den Einbau eines modernen, zu beiden Seiten den Wasserstand haltenden Stemmtorsystems und durch senkrechte Kammerwände anstelle der bislang gekrümmten Kammerwände erzielt. Rund 70 Prozent aller heute durch den Nord-Ostsee-Kanal gehenden Schiffe können dann die Kleine Schleuse passieren.

 

Grafik Ersatzneubau Kleine Schleuse Kiel-Holtenau

 

Verbesserungen für die Berufs- und Sportschifffahrt
Die Mittelmauer mit dem Schleusenleitstand wird für die Berufsschifffahrt optimiert. Die Seitenmauern werden speziell für die Sportschifffahrt konzipiert und 1,5 Meter niedriger als die Mittelmauer sein. Der Sportbootanleger wird so ausgebildet, dass Sportschiffer noch sicherer festmachen und die Anlage besser nutzen können.

 

Nutzung bestehender Bauteile
Für die zukünftige Inspektion und auch Reparatur der Anlage können die vorhandenen „Sperrtore“ (Revisionsverschlüsse) weiterhin verwendet werden: Mit Hilfe eines Adapters wird es möglich sein, beide Revisionsverschlüsse an der neuen Kleinen Schleuse, zum Beispiel zur Trockenlegung eines Schleusenhauptes, einzusetzen. Damit stehen sie nach wie vor für die Kleine Schleuse in Kiel-Holtenau und Brunsbüttel zur Verfügung.