Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Zugängliche Antriebsteile reinigen und inspizieren

Laufrollen und Schiene

Um ein Schiebetor fahren zu können sind derzeit über 200 KN (20 t) notwendig. Insbesondere Antriebsteile wie die Antriebsstangen und der sog. Kupplungsträger, die sich zwischen Antriebsmotor und Schleusentor befinden, sind mittlerweile schwergängig und unterliegen einem zunehmenden Verschleiß. Die Antriebsteile laufen auf Rollen über Schienen, sie stellen den Kraftschluss zwischen Tor und Antriebsmotor her und dienen der Kraftübertragung.

Zur Verringerung des Verschleißes und zur Minimierung der Antriebskräfte wurden bereits am Grund der Schleuse neue Torschienen verlegt, siehe - hier ...
Auch die Torunterwagen wechseln wir regelmäßig, siehe - hier ...

Die Triebstangen, Kupplungsträger sowie die Laufschienen müssen gründlich gereinigt. Laufrollen müssen ersetzt und Reparaturen durchgeführt werden. Zum einen soll der Verschleiß reduziert werden, zum anderen soll der Zustand der Antriebsteile insgesamt erkundet, der Bestand aufgenommen und beurteilt werden.

Zur genauen Lokalisierung der Schäden und zur Bewertung der Schadensausmaße sind nach Demontage der Schleusentore und der Kupplungsträger Verschmutzungen aus Sand, Betonstaub, Schmierstoffe auf Bitumenbasis (auch verharzte Fette) zu entfernen. Danach sind die Schienen zu lösen und je nach Verschleiß ggfs. zu erneuern und in ein ebenes tragfähiges Schienenbett einzubauen. Dabei werden fehlende oder lose Schraubverbindungen durch neue ersetzt.

Die Arbeiten finden parallel statt, können jedoch - bis auf Torbunker 4 - erst starten, sobald der Rückbauarbeiten der Wellblechplatten abgeschlossen sind. In Torbunker 4 wurden die Wellblechplatten bereits vor einigen Jahren entfernt.