Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Wir entnehmen Bohrkerne um ein Zustandsgutachten zu erstellen

Bohrkernentnahme

Die Voruntersuchung zur Sanierung der Großen Schleuse hat begonnen.
Im Vorfeld der Planungen zur Sanierung ist die Begutachtung des Bauwerkszustandes erforderlich, es sind Materialentnahmen aus Beton und Baugrund, sowie Materialentnahmen aus allen Bauteilen erforderlich, z.B. Torkammern, Schleusenkammern, von Schleusendeck, Torkammerabdeckungen, Gelände.

Detaillierte Untersuchungen am Bauwerk erforderlich. Wie ist die Substanz? Wie weit kann das Vorhandene bei der Sanierung mit einbezogen werden? Um diese und andere Fragen beantworten zu können müssen wir die Große Schleuse gründlich untersuchen, z.B. sog. Bohrkerne aus den Schleusenkammerwänden entnehmen und diese im Labor prüfen.

Es wird über Wasser und unter Wasser gebohrt. Es fallen etwa 2.100 (!) Bohrmeter und neun Kubikmeter Bohrmehl insgesamt an.

Auf Basis eines definierten Bohrprogramms mit den entsprechenden Materialentnahmen und Materialuntersuchungen soll ein aussagekräftiges Zustandsgutachten erarbeitet werden. Wir planen mit den Bohrungen im Februar 2017 zu beginnen. Als Fertigstellungstermin ist August 2017 avisiert. Eine temporäre Sperrung je einer Schleusenkammer ist dabei "nur" für etwa 10 Wochen erforderlich.



Entnommener Bohrkern (2013, Kleine Schleuse)
Verschluss der Bohrlöcher mit Zementsuspension
Für Abtransport ins Labor verpakte Bohrkerne