Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: So sichern wird die baufällige Kleine Schleuse um dort Arbeiten zu können

Die Sicherung der Schleuse Kiel-Holtenau ist in diesem Flyer beschrieben:

Übersicht über die Alte Schleusenanlage Kiel-Holtenau.
(Blickrichtung Richtung Westen in den NOK hinein)


 

Schleusenkammer mit Stemmtoren Alte (kleine) Schleusen

Erbaut 1887-1895 zeigt dieses historische Foto


Bauwerksinspektion 2012

Bei dieser Bauwerksinspektion wurden standsicherheitsgefährdende Schäden im Mauerwerk vorgefunden.


 

Das Zustandsgutachten der Bundesagentur für Wasserbau (BAW) schloss mit folgenden Empfehlungen, bzw. Feststellungen:

  • große kammerparallele Risse und Klüfte
  • Gutachten bestätigen: temporäre Außerbetriebnahme und Sicherungsmaßnahmen erforderlich

Die Außerbetriebnahme der Kleinen Schleuse erfolgte im Juni 2014.

Der Schiffsverkehr kann vollständig über die Große Schleuse abgewickelt werden. Aber wenn eine Kammer der Großen Schleuse saniert wird, wird die Kleine Schleuse als Bypass unbedingt gebraucht. Die Kleine Schleuse wird deshalb durch einen Ersatzneubau ersetzt. 2/3 des den NOK durchfahrenden Schiffsverkehrs kann die Kleine Schleuse nutzen. Das letzte Drittel kann bei Sanierung einer großen Kammer dann durch die zweite ja in Betrieb befindliche große Kammer fahren.


 

Die Schleusenkammern werden im Rahmen der notwendigen Sicherungsmaßnahmen mit Fangedämmen an den Häuptern gesichert und komplett mit Sand verfüllt


  Mit Beginn der Sicherungsmaßnahmen werden
  • 4 Fangedämme als Stahlkonstruktion aus Spundbohlen in den Häuptern errichtet
  • die Fangedämme mit 25.000 m³ Sand bis zu 4 Meter über Wasserspiegel verfüllt

  Im nächsten Schritt beginnt die Verfüllung der Schleusenkammern...
  • ...mit ca. 110.000 m³ Sand bis zu 2 Meter über Wasserspiegel
  • ...und Vorbereitungen für weitere Arbeiten zur Grundinstandsetzung

In dieser Fotomontage ist der Zustand nach Abschluß der Verfüllung dargestellt.

  • Ausführungsbeginn vorrausichtlich Herbst 2017
  • Ausführungsdauer ca. 11 Monate
  • Materialtransporte (Stahlkonstruktionen, Sand) erfolgen über den Wasserweg