Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Erneuerung der Schienen für die Schwebefähre auf der Eisenbahn Hochbrücke Rendsburg

Die Schwebefähre wird neu gebaut! Erste Vorboten sind bereits deutlich zu erkennen. So investieren wir einen Millionenbetrag in die Erneuerung der Schienen auf denen die Schwebefähre fährt und die Unterkonstruktion, die Schiene und Brücke miteinander verbindet. Notwendig sind diese Arbeiten, weil die Schienen verschlissen sind. Sie haben sich über viele Jahre abgenutzt. Planmäßig hatten wir diese Arbeiten ab dem Jahr 2020 vorgesehen. Nun müssen wir diese Arbeiten vorziehen. Das haben wir getan. Die Arbeiten sind an eine Fachfirma vergeben und befinden sich bereits in der Ausführung. Was derzeit auf der Brücke passiert zeigen folgende Bilder (Stand 2017):

 

 

An der Unterseite der Brücke ist ein verfahrbares Arbeitsgerüst installiert. Von diesem wurden in der vergangenen Zeit die Stahlbauarbeiten zur Ertüchtigung der Brückenkonstruktion ausgeführt.
Jetzt wird es auch für die Erneuerung der Schwebefährenschienen und der Schwebefährenlängsträger - an beiden Seiten der Brücke - eingesetzt.
Es musste für diesen Zweck zuvor an beiden Seiten verbreitert werden.

Die Schwebefähre fährt auf eigenen Schiene, je eine auf der westlichen und östlichen Seite oben auf der Eisenbahnhochbrücke.
     
  Hier wird der Arbeitswagen montiert. Große Autokräne waren notwendig.
     
 

Die alten Schienen werden demontiert. Sie sind verschlissen und müssen erneuert werden. Diese Arbeiten waren planmäßig ab 2020 vorgesehen. Durch die Havarie der Schwebefähre und den Neubau ziehen wir diese Arbeiten jetzt vor, damit bei Inbetriebnahme der neuen Schwebefähre dann auch neue Schienen inkl. sanierter Unterkonstruktion vorhanden sind.

Im Bild ist zu sehen wie die Grundplatten, auf denen die alte Schiene liegt, auf einem Teilstück entfernt werden.

     
  Hier sind Demontagearbeiten zu sehen, die vom Arbeitsgerüst aus vorgenommen werden. Niete werden ausgebort, Altteile entfernt. Sodann werden die Maße genommen um die erforderlichen Neuteile durchplanen und dann herstellen zu können.
     
  Um die Arbeiten erledigen zu können, sind Hilfskonstruktionen notwendig. Hier im Bild - die roten Bauteile - sieht man eine Kranbahn die gerade installiert wird.
     
  Die Kranbahn dient ab Mitte/Ende November 2017 dem horizontalen Transport der demontierten Schienenlängsträger zur Südseite der Brücke. Die Stahlteile haben eine Masse von 2.000 kg, so dass sie von Menschenhand nicht bewegt werden können. Seilzüge und Krantechnik sind erforderlich. Auf der Südseite werden die demontierten Bauteile dann 40 Meter in die Tiefe herabgelassen und von dort mit LKW weggefahren. Auch die neuen Teile werden später mit dieser Kranbahn an ihren Einbauort gebracht und motiert.
     
  Eine besondere Herausforderung ist, dass die Arbeiten mit dem laufenden Zugverkehr koordiniert werden müssen. Der Zugverkehr darf nicht beeinträchtigt werden und so können viele Arbeiten nur in den Zeiten stattfinden, in denen kein Zug fährt.
     
  Der Raum zwischen dem fahrenden Zug und dem Schienenträger der Schwebefähre bist knapp. Die Platzverhältnisse sind sehr beengt. Sicherheit geht vor!