Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Unsere Fähren

14 Fähren queren den Nord-Ostsee-Kanal und verbinden die beiden Ufer. Die Fährpassagen sind für Fahrzeuge und Personen kostenlos. Grundlage für die kostenlose Querung des Kanals ist die Verpflichtung des Deutschen Reichs, im Rahmen des Baus des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord-Ostsee-Kanal) in den Jahren 1887 bis 1895 kostenlose Übergänge für die durch den Kanalbau unterbrochenen Verkehrswege bereitzustellen (allgemeiner kreuzungsrechtlicher Grundsatz des Veranlassungsprinzips). Im Rahmen der Planfeststellungsbeschlüsse für den ersten Kanalausbau in den Jahren 1907 bis 1914 wurde dies für sämtliche Fähren neu geregelt, aber grundsätzlich bestätigt. Seitdem besteht ein sog. kreuzungsrechtlicher Ruhezustand.

Wegen des hohen Verkehrsaufkommens sind in Brunsbüttel und Nobiskrug bei Rendsburg zwei Fähren nebeneinander im Einsatz. Zwischen den Kieler Stadtteilen Holtenau und Wik pendelt eine Personenfähre.

Die Rendsburger Schwebefähre ist aufgrund einer Havarie seit dem 08.01.2016 nicht mehr in Betrieb. Wir ersetzen die Schwebefähre durch einen Neubau. Weitere Informationen hierzu finden Sie - hier...

Informationen zu den Fahrplänen der Holtener Personenfähre erhalten Sie - hier...

Die Fähren am Nord-Ostsee-Kanal sind Binnenschiffe, die standardmäßig über eine Tragfähigkeit von 45t verfügen und bis zu acht Autos befördern. Zwei Voith-Schneider-Propeller sorgen für gute Manövrierfähigkeit. Die Nutzlast der regelmäßig in Brunsbüttel eingesetzten Fähren beträgt 100 Tonnen. Bis zu 21 PKW können gleichzeitig befördert werden.

Die Schiffsführer der Fähren müssen ein nautisches Patent besitzen. Ein Decksmann unterstützt sie beim Be- und Entladen der Wagenfähre. An der Fährstelle Breiholz soll der Fährbetrieb durch den Einsatz moderner Technik und den Verzicht auf den Decksmann unter bestimmten Voraussetzungen kostengünstiger gestaltet werden. Diese Fähre fährt im sogenannten "Einmann-Fährbetrieb".

Die Schwebefähre unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke ermöglicht rund sechs Meter über dem Wasserspiegel die wohl außergewöhnlichste Überquerung. Sie wird elektrisch angetrieben und transportiert bis zu vier 3,5t schwere Fahrzeuge. Der Maschinist der Schwebefähre benötigt kein nautisches Patent, muss jedoch über Radar- und UKW-Seefunk-Kenntnisse verfügen.

Fährstellen
(WSÄ Brunsbüttel & Kiel)
Fährbetriebszeit Traglast  
Brunsbüttel 1. Fähre 00:00 - 24:00 100 t

Brunsbüttel 2. Fähre Apr.- Okt.

05:00 - 23:00 100 t

Brunsbüttel 2. Fähre Nov. - Mrz.

05:00 - 22:00 100 t
Ostermoor 00:00 - 24:00 38 t
Kudensee 00:00 - 24:00 38 t
Burg 00:00 - 24:00 38 t
Hochdonn 00:00 - 24:00 38 t
Hohenhörn 00:00 - 24:00 38 t
Fischerhütte 06:00 - 22:00 38 t
Oldenbüttel
(letzte Fähre des WSA Brunsb.)
00:00 - 24:00 38 t
Breiholz (1. Fähre des WSA Kiel) 00:00 - 24:00 38 t
Rendsburg Schwebefähre --- 3,5 t/10 m

Rendsburg Schwebefähre
Okt. - Mrz.

--- 3,5 t/10 m
Nobiskrug 1. Fähre 00:00 - 24:00 38 t
Nobiskrug 2. Fähre Mo. - Sa. 06:00 - 20:00 38 t

Nobiskrug 2. Fähre So. + Feiert.

13:00 - 20:00 38 t
Sehestedt 00:00 - 24:00 38 t
Landwehr 00:00 - 24:00 38 t
Holtenau-Wik nur Personen
Mo. - Fr.
06:30 - 22:00

---

Holtenau-Wik nur Personen
Sa - So. + Feiert.

09:30 - 22:00 ---
Notwendige Wartungen inkl. Kleinreparaturen führen wir soweit mögich
nur außerhalb der Hauptverkehrszeit durch.
Die täglich erforderliche Maschinenkontrolle erledigt die Besatzung regelmäßig nachts.
Treibstoff wird einmal in der Woche zur Abend- bzw. Nachtzeit gebunkert.
   

Schwebefähre unter der Eisenbahnbrücke Rendsburg
Schwebefähre Rendsburg